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ERWEITERUNGSNEUBAU DER HOCHSCHULE BREMEN

An der Gro­ßen Johan­nis­straße ent­steht ein neues Gebäu­de­en­sem­ble als wich­ti­ger Bestand­teil des Cam­pus Neu­stadtswall der Hoch­schule Bre­men und mit beson­de­rer städ­te­bau­li­cher Wir­kung. Ziel ist es, eine funk­tio­nale, effi­zi­ente und zugleich iden­ti­täts­stif­tende Archi­tek­tur zu rea­li­sie­ren, die den hohen Anfor­de­run­gen von Lehre und For­schung gerecht wird und dabei kon­se­quent auf Nach­hal­tig­keit und Kli­ma­schutz aus­ge­rich­tet ist.

Ein zen­tra­les Ele­ment des Vor­ha­bens ist die res­sour­cen­scho­nende Wei­ter­ver­wen­dung der bestehen­den Bau­sub­stanz. Durch den Wie­der­auf­bau und die Moder­ni­sie­rung des Bestands­ge­bäu­des FS wird wert­volle „graue Ener­gie“ erhal­ten. Die vor­han­dene Ske­lett­struk­tur eig­net sich auf­grund fle­xi­bler Grund­risse her­vor­ra­gend für eine lang­fris­tige Nut­zung als Lehr‑ und For­schungs­ge­bäude. Zur Auf­nahme hoch­in­stal­lier­ter Labore unter ande­rem in den Berei­chen Bio­nik, Umwelt­tech­nik und Maschi­nen­bau wer­den die tech­ni­schen Anla­gen auf dem Dach erwei­tert, ohne die bestehende Trag­struk­tur wesent­lich zu ver­än­dern.

Der Erwei­te­rungs­neu­bau ver­bin­det die Bestands­ge­bäude FS und AB mit einem neuen Kopf­bau. Er wird über­wie­gend als moderne Betonfertigteil‑ und Stahl­be­ton­ske­lett­kon­struk­tion rea­li­siert. Res­sour­cen­spa­rende Spann­be­ton­hohl­die­len redu­zie­ren den Beton‑ und Stahl­be­darf erheb­lich, ermög­li­chen grö­ßere Spann­wei­ten und schaf­fen offene, fle­xi­bel nutz­bare Grund­risse. So kann das Gebäude auch lang­fris­tig an wech­selnde Anfor­de­run­gen ange­passt wer­den.

Ergänzt wird das Bau­kon­zept durch lang­le­bige, nach­hal­tig gestal­tete Fas­sa­den sowie Begrü­nungs­maß­nah­men. Das neue Gebäu­de­en­sem­ble leis­tet damit einen wich­ti­gen Bei­trag zur kli­ma­freund­li­chen Ent­wick­lung des Cam­pus und zur Stär­kung des städ­ti­schen Umfelds.