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NEUBAU GRUNDSCHULE GLINDE

Lage: Glinde, Kreis Stor­marn, Schles­wig-Hol­stein
Zeit­raum: 2022 bis 2024
Kate­go­rie: Schlüs­sel­fer­tig­bau | GU
Auf­trag­ge­ber: Stadt Glinde
Archi­tekt: Gruppe GME Archi­tek­ten BDA
BGF: 3000 m²

Die AUGUST REINERS Bau­un­ter­neh­mung GmbH über­nahm als Gene­ral­un­ter­neh­mer die schlüs­sel­fer­tige Erstel­lung des Neu­baus der Grund­schule Tan­nen­weg in Glinde.

Hel­ler Klin­ker, grüne, gelbe und graue Fas­sa­den­ele­mente sowie auf­fäl­lige Außen­trep­pen machen das Gebäude zu einem fröh­li­chen Blick­punkt auf dem Gelände im Glin­der Stadtgebiet.

Das Nut­zungs­kon­zept des zwei­ge­schos­si­ger Kom­ple­xes sieht im Erd­ge­schoss eine Mensa für 250 Per­so­nen mit Spei­se­saal, Küche und Per­so­nal- und Lager­räu­men, sowie Tech­nik- und WC-Räu­men vor. Der Spei­se­saal ver­fügt zusätz­lich über einen gro­ßen Büh­nen­be­reich der indi­vi­du­ell viel­fäl­tig genutzt wer­den kann.

Im Inne­ren bie­tet die große Mensa reich­lich Platz zum Spei­sen und durch große Fens­ter kön­nen die Kin­der auf den Schul­hof und den Sport­platz schauen. An der Decke gibt es Schall­schutz­ele­mente in grau und orange, die für eine ange­nehme Akus­tik sor­gen und es hän­gen trans­pa­rente Glas­lam­pen wie Bal­lons oder Sei­fen­bla­sen von der Decke herab und sor­gen für ein anspre­chende Optik. An einer Wand wurde eine Nische orange abge­setzt, darin konn­ten fünf Wasch­be­cken für ein durch­dach­tes Hygie­ne­kon­zept unter­ge­bracht wer­den. Durch drei Bull­au­gen­fens­ter kann man dem Team in der Küche bei der Arbeit zugucken.

Im Ober­ge­schoss befin­den sich 10 Klas­sen­zim­mer sowie 5 Neben­räume und 2 WC Anlagen

Im Flur kön­nen die Kin­der durch Licht­schächte in die Wol­ken schauen und Tages­licht genie­ßen. Auf dem Flur gibt es Regale und Fächer für die Schuhe und per­sön­li­che Gegen­stände. Die Wände sind mit Holz­stre­ben deko­ra­tiv gestal­tet. Leuch­tende Far­ben regen zum krea­ti­ven Ler­nen an.

Das gesamte Haus ver­fügt über eine Fuß­bo­den­hei­zung. Auf dem Dach ist eine Solar­an­lage mit mehr als 100 Modu­len ver­baut, die bis zu 50 kW lie­fert. Geheizt wird mit einer Wär­me­pumpe. Das Dach ist begrünt, sokann bei Stark­re­gen ein Teil des Nie­der­schlags zurück­ge­hal­ten wer­den und Insek­ten fin­den Nah­rung. Damit leis­tet das neue Gebäude einen Bei­trag zum Umwelt­schutz. Ins­ge­samt erfüllt das Haus den KfW-Stan­dard 40.