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MEILENSTEIN AN DER NEUEN PEENEBRÜCKE: WIDERLAGER ACHSE 10 FERTIGGESTELLT

In Wol­gast in Vor­pom­mern führt die Bun­des­straße B 111 auf die Ost­see­insel Use­dom. Bis­her geht es dort über eine Klapp­brü­cke, die mehr­mals täg­lich für die Schiff­fahrt öff­net. Dadurch wird der Stra­ßen­ver­kehr regel­mä­ßig unter­bro­chen — mit ent­spre­chend hoher Ver­kehrs­be­las­tung in Wol­gast. Die neue Orts­um­ge­hung mit der Neuen Pee­ne­brü­cke soll das künf­tig ändern. Mit einer Durch­fahrts­höhe von 42 Metern kön­nen sich Schiff- und Stra­ßen­ver­kehr künf­tig unab­hän­gig von­ein­an­der bewegen.

Die Brü­cke ist 1,5 km lang und besteht aus 18 Fel­dern in Stahl­ver­bund­bau­weise. Über dem Pee­ne­strom über­spannt sie zwi­schen zwei Pylo­nen eine Stre­cke von 252 Metern. Bau­herr ist das Stra­ßen­bau­amt Schwe­rin im Auf­trag des Lan­des Meck­len­burg-Vor­pom­mern. AUGUST REINERS führt im Auf­trag von Imp­le­nia die Stahl­be­ton­ar­bei­ten auf dem Fest­land sowie auf der Use­do­mer­seite aus. Dazu gehö­ren die bei­den Wider­la­ger in den Ach­sen 10 und 190 und die vier Pfei­ler in den Ach­sen 20 bis 50.

Jetzt haben wir den ers­ten gro­ßen Mei­len­stein erreicht: Das Wider­la­ger Achse 10 ist für den Stahl­bau bzw. den Brü­cken­vor­schub fer­tig­ge­stellt. Damit ist auf der Fest­land­seite der Weg frei für die Mon­tage des Stahlüberbaus.

Auch bei den Pfei­lern geht es sicht­bar nach oben. Die ers­ten Schüsse sind beto­niert, und die Klet­ter­scha­lung wan­dert jetzt Schuss um Schuss in die Höhe. Scha­lung und Arbeits­büh­nen wer­den dabei jedes Mal am fer­ti­gen Pfei­ler­ab­schnitt nach oben gesetzt. So kann auch in gro­ßer Höhe sicher und ohne Gerüst vom Boden aus gear­bei­tet wer­den. Eine beson­dere Her­aus­for­de­rung ist die Pfei­ler­geo­me­trie: Die Nut im Quer­schnitt von 4 × 5 Metern wei­tet sich nach oben auf und wird mit­hilfe von Struk­tur­ma­tri­zen geschalt.

Auf das Wider­la­ger folgt noch in die­sem Monat der nächste wich­tige Schritt: Mit der Fer­tig­stel­lung des Pfei­ler­kop­fes wird Pfei­ler Achse 20 an den Stahl­bau über­ge­ben. Damit kann der Ver­schub des Stahl­über­baus wei­ter voranschreiten.